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| 1948 |
 Erwin Thiesies
 Die Gründung
 Jugend'51
 10 Jahre
 1960
 1963
 1978
 1983
 Pokalsieg
 Erwin Thiesies verstirbt am 18.2.93
 1997
 Udo Schimroszik
 2002 gegen Ricklingen 08
 2004 Derby gegen die RU
 1.Männer 2004/2005
 Präsident Olaf Laetsch
 Nachwuchs 2009
 geehrt: Evy Brosowski
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Die Wirren der Nachkriegszeit verschlagen den Altinternationalen Erwin THIESIES (BSV 92, 14xfür
Deutschland) nach Hennigsdorf.
Er scharte etwa 50 Kinder und Jugendliche um sich, die er - zunächst auf den Bötzower Wiesen, später
auf den Havelwiesen hinter dem Stahlwerk - in die Geheimnisse des Spiels mit dem Oval einweihte.
Eine organisatorische Heimat suchte Thiesies bei den damals Mächtigen der BSG Motor - allerdings
ohne auf Verständnis zu stoßen. Anders bei der BSG Stahl Hennigsdorf.
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| 1949 |
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Kamen die Gegner anfangs noch ausschließlich aus Berlin, wurden schon 1949 erste Kontakte mit der
Rugbyhochburg Hannover geknüpft.
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| 1950 |
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An drei Wochentagen wurde intensiv trainiert und bald stellten sich erste Erfolge ein.
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| 1953 |
Erwin Thiesies wird im Stahl- und Walzwerk als hauptamtlicher Rugbytrainer eingestellt und erhält
die Möglichkeit, als Spielbeobachter im Ausland und bei internationalen Trainerlehrgängen sein
fundiertes Fachwissen auf modernsten Stand zu bringen
Hennigsdorfer Spieler bildeten mit Aktiven des ASK Vorwärts Berlin und der DHfK Leipzig in den 50er
Jahren den Stamm der DDR-Nationalmannschaft.
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| 1959 |
Erste internationale Vergleiche in Frankreich (24:6 Sieg gegen YSEG Versailles und 18:8 Erfolg
gegen die Stadtauswahl Toulon)
In der DDR-Oberliga startet Stahl Hennigsdorf durch zu einer einmaligen Serie im Kampf um den
Meistertitel.
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| 1961 |
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Der Landesmeistertitel berechtigt in Zukunft zur Teilnahme am Europapokal für Clubmannschaften.
Über viele Jahre tragen diese Auslandsvergleiche zum wachsenden internationalen Renommé des
Hennigsdorfer Rugbyvereins bei. Gestärkt durch die internationale Spielpraxis und Erfahrung
bilden die Hennigsdorfer auch weiterhin -bis hinein in die Wendezeit - das Korsett der DDR-
Nationalmannschaft.
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| 1964 |
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Die neue "Stahl" Sporthalle bietet fortan auch den Rugbyspielern die Möglichkeit eines
abwechslungsreichen, ergänzenden Winter-Trainings in der Halle.
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| 1968 |
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Zum 20. Jubiläum steuern die Spieler der 1.Mannschaft ihren neunten Meistertitel bei.
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| 1972 |
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Erstmalig wird die stolze Meisterserie durchbrochen, Stahl Leegebruch, ein "Ableger" der
Hennigsdorfer Rugby-Abteilung, wird Meister vor den Hennigsdorfern.
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| 1973 |
Zum 25.Jubiläum gibt es den 13. Meistertitel für die Männer
Meisterkronen auch für die A-Schüler sowie für die B-Schüler
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| 1974-1977 |
Stahl erkämpft drei Meistertitel in Folge.
Erwin Thiesies geht 1977 in den verdienten Ruhestand, neuer Coach wird Wolfgang Götsch, der
unter Thiesies 700 Spiele im Stahl-Dress absolvierte und 20x für die DDR-Nationalmannschaft spielte.
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| 1978-1980 |
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Die 1.Mannschaft wird konsequent verjüngt, hinter den starken Leipzigern von Lok Wahren
werden 3 Vizemeistertitel in Folge erkämpft.
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| 1981-1990 |
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Insgesamt 11 Meistertitel und 12 Pokaltrophäen - letzter von 27 Meistertiteln und das begehrte"Double" im Jahr 1990
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| 1991 |
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Aufstiegsrunde zur 1.Bundesliga
Nach missglücktem Start bringen im Endkampf 8 Siege in Folge den heißersehnten und verdienten
Aufstieg - 1. BUNDESLIGA
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| 1992 |
Am 28. Mai steht der Abstieg in die 2. Bundesliga fest.
Nur zu verständlich, wenn man den Aderlass kennt, den Stahl über sich ergehen lassen musste!
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| 1993 |
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Am 18.Februar verstirbt der Begründer und Motivator der Rugby-Bewegung in Hennigsdorf, der
hochverehrte ERWIN THIESIES, im Alter von 84 Jahren
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| 1998 |
Jubiläum zum 50jährigen Bestehen.
Der Meistermacher Wolfgang Götsch räumt krankheitsbedingt seinen Trainerstuhl, Nachfolger als
Chef-Coach wird sein langjähriger Co-Trainer Udo Schimroszik.
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| 2000 |
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Am 24.Juni ist der Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga perfekt.
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| 2001 |
Auch bester Wille und individuelles Können reichen nicht zum Klassenerhalt
Zu dünn die Personaldecke, zu dürftig die finanzielle Ausstattung.
Stahl etabliert sich in der 2. Bundesliga-Nord.
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| 2003 |
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55 Jahre Rugby in Hennigsdorf.
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| 2003/04 |
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seit der Saison 2003/2004 spielt ein weiterer Verein aus dem Landkreis Oberhavel in der 2.
Bundesliga, die Rugbyunion Hohen Neuendorf wird zum Konkurrenten des SV Stahl.
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| 2004/05 |
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Stahl spielt eine erstklassige Saison in der 2.Bundesliga-Nord und wird vom Landkreis Oberhavel
für diese Saisonleistung als "Mannschaft des Jahres" geehrt.
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| 2006 |
Tiefpunkt einer Hierarchie in Hennigsdorf.
Auf Grund von unkompensierbaren Spielerabgängen meldet Hennigsdorf zum ersten Mal in der Geschichte
keine Mannschaft für den Ligabetrieb. Präsident Olaf Laetsch zieht somit die Konsequenzen aus dem
Spielermangel der in der Saison 05/06 so offensichtlich war wie nie zuvor.
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| 2007/08 |
Stahls Comeback
Nach einigen Veränderungen im Verein stellt Stahl zusammen mit der RU Hohen Neuendorf eine Mannschaft im Ligabetrieb.
Die Spielgemeinschaft startet einen Neuanfang in der Regionalliga Staffel B, der untersten Liga im Deutschen Rugbysport, mit dem Ziel sich wieder in eine der oberen Ligen hinaufzuspielen, trennt sich allerdings bereits nach einer Saison.
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| 2009 |
Die Umbrüche in den Reihen der Hennigsdorfer Rugbies tragen weiter Früchte. Die Integration der neuen Spieler führt die Hennigsdorfer zu einem konstanten Kader im Männerbereich.
Auch der Nachwuchs boomt, die Mitgliederzahl der Minis zwischen 3 und 16 Jahren haben sich mehr als verdoppelt.
Die junge Hennigsdorfer Männermannschaft erspielt sich mit einer fantastischen Saison in der Regionalliga Ost Staffel B den Aufstieg in die Regionalliga Ost und unterstreicht damit die beeidruckenden Fortschritte innerhalb des Vereins.
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| 2010 |
Die harte Arbeit der Jugendwärtin Evy Brosowski zahlt sich aus. Viele neue Gesichter im Nachwuchsbereich in den vergangenen Jahren werden von der engagierten Evy betreut und umsorgt.
Im Rahmen des 10. Ehrenamtstages in der Potsdamer Staatskanzlei wurde Evy Brosowski für ihr Engagement um den Hennigsdorfer Rugbynachwuchs durch Brandenburgs Minister für Jugend, Bildung und Sport Holger Rupprecht, geehrt. |
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